Disaster Recovery as a Service (DRaaS)
Ihr digitaler Wiederanlaufplan

Disaster Recovery
as a Service (DRaaS)

Ein Cyberangriff, ein Fehler in der Stromversorgung oder ein physischer Defekt kann ausreichen, um den Betrieb eines Unternehmens lahmzulegen. Viele Unternehmen verlassen sich in solchen Situationen auf ihr reguläres Backup. Doch ein Backup ist kein Notfallplan. Wenn die Infrastruktur steht, hilftt es wenig, die Daten in einem Backup vorrätig zu haben, aber keinen Zugriff auf funktionsfähige Server zu haben, auf denen die Daten wiederhergestellt werden können.

Entscheidend ist nicht nur die regelmäßige Sicherung der Daten, sondern die planbare Wiederherstellung der Systeme. Genau hier setzt Disaster Recovery as a Service (DRaaS) an. Es geht dabei nicht um das viel zitierte "nahtlose" Umschalten ohne jegliche Unterbrechung, das ist meist unrealistisch. Es geht darum, die Wiederanlaufzeit (RTO) gering zu halten und einen validierten, funktionierenden Plan zu haben, was passiert, wenn Teile oder die gesamte Infrastruktur, beispielsweise durch Verschlüsselung (Ransomware), ausfallen.

RTO (Recovery Time Objective)

Wie lange darf ein System ausfallen, bevor das Unternehmen ernsthaften Schaden nimmt? Dies definiert die maximal akzeptable Wiederanlaufzeit.

RPO (Recovery Point Objective)

Wie viel Datenverlust ist tolerierbar? Dies bestimmt die Frequenz der Datenreplikation.

Ein solider DRP regelt zudem, wer im Katastrophenfall Entscheidungen trifft, wie kommuniziert wird und in welcher Reihenfolge Systeme wieder hochgefahren werden (Runbooks).

Was gehört zu
einem professionellen Notfallwiederherstellungsplan (DRP)?

Ein Notfallwiederherstellungsplan (DRP) ist das organisatorische und technische Fundament für den Krisenfall. Er definiert klar die Risikomanagement-Parameter und Eskalationswege. Zu den Kernmetriken gehören:

Leistungen der infra:u DRaaS Lösung

Warum klassisches Backup kein DRaaS ist

Ein Backup ist eine Kopie Ihrer Daten. DRaaS hingegen ist die Bereitstellung von Rechen, Speicher und Netzwerkinfrastruktur auf Abruf.

Wenn Ihre primäre IT-Umgebung ausfällt, müssen bei einem reinen Backup oft erst neue Server beschafft, Netzwerke konfiguriert und Systeme installiert werden, bevor die Daten zurückgespielt werden können. Dieser Prozess kann viele Wochen dauern. DRaaS stellt Ihnen einen software-definierten Ausweichstandort zur Verfügung. Ihre virtuellen Maschinen werden regelmäßig gesichert. Im Ernstfall werden diese Systeme im DR-Rechenzentrum gestartet, nach einem vorgefertigten Runbook.

Leistungen der infra:u DRaaS Lösung

Wie infra:u DRaaS Ihr Unternehmen schützt

Der infra:u Cloud Stack ermöglicht die Umsetzung fundierter DRaaS-Konzepte. Wir stellen die notwendige Ziel-Infrastruktur in unseren getrennten Rechenzentren bereit.

Ihre Systeme werden nach den definierten RPO-Zeiten synchronisiert. Im Falle von Betriebsunterbrechungen greift der Notfallplan, und die replizierten Umgebungen übernehmen. Die Integration in den Cloud-Stack stellt sicher, dass Netzwerke und Firewall-Regeln im Failover-Fall korrekt abgebildet werden.

Leistungen der infra:u DRaaS Lösung

Von der Theorie in die Praxis: Notfallmanagement

Ein Plan auf dem Papier ist wertlos, wenn er nicht getestet wird. Wir unterstützen Sie nicht nur bei der Bereitstellung der Ausweichkapazität, sondern auch bei der technischen Konzeption und den regelmäßigen Tests Ihres Notfallwiederherstellungsplans, um Zertifizierungsanforderungen (wie ISO 27001) gerecht zu werden.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Jedes Unternehmen, dessen Fortbestehen oder Reputation von der kontinuierlichen Verfügbarkeit seiner IT-Systeme abhängt, benötigt DRaaS. Besonders kritisch ist dies für produzierende Unternehmen, E-Commerce und Dienstleister mit strengen SLAs.

Ein Backup sichert Datenverluste ab (z.B. eine versehentlich gelöschte Datei). Disaster Recovery stellt den Betrieb der kompletten IT-Infrastruktur nach einem großen Ausfall (z.B. Brand, Ransomware-Verschlüsselung) auf einer Ausweich-Hardware wieder her.

Die RTO gibt an, wie schnell Systeme nach einem Ausfall wieder laufen müssen (Dauer des Ausfalls). Die RPO definiert den maximalen Datenverlust, gemessen in Zeit (z.B. der Stand von vor 4 Stunden).

Ohne regelmäßige Tests und die vorgehaltene technische Infrastruktur (Ausweichstandort) lässt sich im Ernstfall nicht garantieren, dass Netzwerkkonfigurationen passen, Lizenzen funktionieren oder Abhängigkeiten zwischen Systemen in der richtigen Reihenfolge starten.

Verlassen Sie sich nicht auf Prinzip Hoffnung. Lassen Sie uns Ihr Notfallkonzept prüfen und sprechen Sie mit uns über eine verlässliche DRaaS-Lösung.

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